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Public.LaTexr1.1 - 01 Jul 2005 - 20:29 - TWikiGuest? [Zum Ende]

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Allgemeines zu Latex

  • Was ist Latex?
Latex wurde 1984 von Leslie Lamport entwickelt. Der Name bedeutet soviel wie Lamports Tex und existiert derzeit in der Version 2ε.

Latex ist ein Software-Paket das mit Hilfe von Makros den einfacheren Umgang mit der Textsatz-Programmiersprache Tex erlaubt. Textsatzsysteme dienen dazu, grosse Dokumente in einem einheitlichen Format und Look zu verfassen. Dabei dient die u.a. Erfahrung von Verlagen, Editoren, Autoren als Basis für ein schönes Layout.

Latex ist kein wysiwyg (what you see is what you get). Ein einfacher Quelltext (ähnl. dem HTML) dient dem Latex als Grundlage für die Umwandlung in eine Ausgabe-Datei (beispielsweise ein PDF). Inzwischen gibt es zahlreiche graphische Editoren

  • Wozu Latex?

  1. Latex erlaubt das Schreiben von langen Texten und grossen Arbeiten, ohne sich dabei auf das Aussehen des Textes konzentrieren zu müssen.
  2. Latex ist Plattformunabhängig, dass heisst es funktioniert sowohl unter Windows, Mac als auch verschiedensten Linux-Distributionen. Da der Quelltext selbst ein einfacher Text ist, sieht dieser auch in jedem beliebigen Editor auf jedem beliebigen Computer gleich aus. Die Ausgabe-Datei kann als PDF jederzeit überall mit dem Acrobat-Reader von Adobe gelesen werden und sieht ebenfalls überall gleich aus. Wird zum Beispiel ein Dokument von mehreren Benutzern bearbeitet, sehen für diese Quelltext und Ausgabe-Datei gleich aus.
  3. Unter Windows sind grosse Dokumente mit Word schwer bis gar nicht zu bearbeiten, besonders wenn viele Bilder eingefügt werden. Mit Latex gibt es dieses Problem nicht. Zum einen kann Latex einzelne Kapitel getrennt speichern und dann in einer Hauptdatei alle mit demselben Layout verbinden. Zum anderen werden Bilder als Postscript (mit jedem Bildbearbeitungsprogramm wie Gimp oder Photoshop leicht konvertierbar) eingefügt.
  4. Da der Quelltext wesentlich weniger Speicherplatz benötigt als beispielsweise ein vergleichbarer Word-Text ist auch das Verschicken per mail kein Problem. Gleiches gilt für das PDF-Format der Ausgabe-Datei
  5. Desweiteren sind Ausgabe-Dateien im PDF oder PS (Postscript) Format leicht auszudrucken. Auch dies ist unabhängig von der Latex-Version, dem Computer oder dem Drucker und sieht überall gleich aus.
  6. Latex, sowie graphische Editoren sind kostenlos, Open-Source und einfach downloadbar und installierbar.

  • Erste Schritte mit Latex unter Windows

  1. Latex (das Programm) sowie alle verfügbaren Zusatzpakete erhältlich in der Distribution MikTeX.
  2. Graphischer Editor, kompilieren, umwandeln in PDF o. PS macht das Programm TexnicCenter.
  3. Adobe Acrobat Reader ermöglicht das lesen des PDFs.
  4. Das Java-Programm JabRef dient als Referenz-Manager (Literaturverwaltung).
  5. Das Zusatzpaket (in MikTeX enthalten) bibtex ermöglicht das Einfügen des Literaturverzeichnisses.
  6. Mit Hilfe eines Internetbrowsers (Opera, Firefox) kann mit Hilfe der PMID (Pub-Med ID) der Quelltext für das Literaturverzeichnis auf folgender Website erfragt werden: http://dan.corlan.net/medbibtex.html.

  • Eine Dokument-Vorlage für eine Doktorarbeit
Wie bereits erwähnt muss man Latex wie eine Programmiersprache sehen. Dass heisst man muss dem Latex sagen was genau es mit dem geschriebenen Text machen soll. Dies geschieht, ähnl. wie im HTML, mit sogenannten 'tags'. Das sind Programmierbefehle, die vor den entsprechenden Textabschnitt geschrieben werden. Man muss sowohl Anfang als auch Ende des zu verändernden Textes kennzeichnen. Will man beispielsweise einen Text fett machen, dann schreibt man:
Hier kommt \textbf{fetter} Text.
Das entspricht in der Ausgabedatei (z.B. unsrem PDF): Hier kommt fetter Text.
Ich habe dem Programm also gesagt, dass es den Text in der geschweiften Klammer mit dem Befehl textbf (Befehle werden durch Backslash "\" gekennzeichnet) behandeln soll. 'textbf' wiederum steht für 'text-bold-font', zu deutsch: Text in fetter Schrift.

  • Fragen?, dann: flaemmchen klammeraffe gmail punkt com

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