VmWare - Tücken unter Debian
Welches Debian wird unterstützt?
Das
vmware-package -Paket wird erst ab
Sid bereitgestellt, die entsprechenden Pakete können jedoch problemlos unter
Etch benutzt werden. Das Kernelmodul ist ebenfalls
Etch -tauglich und z.B. im Rahmen des
InstantAFS-Projektes vorkompiliert erhältlich.
Kernelmodul korrekt laden
Je nachdem, welche
VmWare-Version man benutzen möchte, benötigt man entweder ein jeweils passendes Kernelmodul oder den any-any-Treiber. Dieser muss jedoch per Modulparameter korrekt eingestellt werden. Dazu muss eine Datei
/etc/modprobe.d/vmware angelegt werden, die folgende Zeile enthält:
options vmmon vmversion=[versions-id]
Die Version-id is je nach Vmware-Version anzugeben:
Die Original-Skripte laden die Treiber
vmmon und
vmnet per
insmod . Die modifiezierten Skripte des
vmware-package -Paketes sind cleverer und müssen nicht extra modifiziert werden.
Vmware-server-console zum laufen bringen
Dazu muss man folgendes machen:
root@host > apt-get remove libdbus-1-2
root@host > rm /usr/lib/vmware-server-console/lib/libpng12.so.0/libpng12.so.0
Hinweise:
- Nein, es wird nicht Dbus komplett deinstalliert - die Bibliothek ist nur zur Kompatibilität zu älteren Paketen wie
bluez-pin vorhanden.
VM-Verzeichnis korrekt setzen
Dazu muss man sich mit der
vmware-server-console an dem gewünschten Rechner als
root anmelden (das kann auch der lokale sein) und unter
Edit host settings /
General /
Default Path for Virtual Machines das entsprechende Verzeichnis eintragen.
Die eigentliche Änderung wird in der Datei
/etc/vmware/config durchgeführt.
Bridge korrekt konfigurieren
Die virtuelle Bridge von VMWare ist per default
eth0 . Wenn das nicht zutreffen sollte, muss man das in
/etc/vmware/locations . Dort sind per default (zumindest beim
vmware-server -Paket von
vmware-package ) drei virtuelle Netzwerke für Vmware-Maschinen definiert, wobei
VNET_0 die virtuelle Bridge ist. Eine solche Zeile muss deshalb in
locations hinein:
answer VNET_0_INTERFACE lan
USB-Geräte benutzen
Vmware setzt auf ein veraltetes Prinzip, um unter Linux auf die Physischen USB-Geräte zuzugreifen. Es benötigt dafür das nicht mehr empfohlenene
usbfs . Folgende Zeile muss in die
/etc/fstab wandern:
usbfs /proc/bus/usb usbfs auto 0 0
Ausserdem muss der Kernel USBFS-Support enthalten.
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