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Linux.VmWarer1.1 - 26 Oct 2007 - 11:01 - TWikiGuest? [Zum Ende]

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VmWare - Tücken unter Debian

Welches Debian wird unterstützt?

Das vmware-package -Paket wird erst ab Sid bereitgestellt, die entsprechenden Pakete können jedoch problemlos unter Etch benutzt werden. Das Kernelmodul ist ebenfalls Etch -tauglich und z.B. im Rahmen des InstantAFS-Projektes vorkompiliert erhältlich.

Kernelmodul korrekt laden

Je nachdem, welche VmWare-Version man benutzen möchte, benötigt man entweder ein jeweils passendes Kernelmodul oder den any-any-Treiber. Dieser muss jedoch per Modulparameter korrekt eingestellt werden. Dazu muss eine Datei /etc/modprobe.d/vmware angelegt werden, die folgende Zeile enthält:

options vmmon vmversion=[versions-id]

Die Version-id is je nach Vmware-Version anzugeben:

Version Id
Server 1.0 15

Die Original-Skripte laden die Treiber vmmon und vmnet per insmod . Die modifiezierten Skripte des vmware-package -Paketes sind cleverer und müssen nicht extra modifiziert werden.

Vmware-server-console zum laufen bringen

Dazu muss man folgendes machen:

root@host > apt-get remove libdbus-1-2

root@host > rm /usr/lib/vmware-server-console/lib/libpng12.so.0/libpng12.so.0

Hinweise:

  • Nein, es wird nicht Dbus komplett deinstalliert - die Bibliothek ist nur zur Kompatibilität zu älteren Paketen wie bluez-pin vorhanden.

VM-Verzeichnis korrekt setzen

Dazu muss man sich mit der vmware-server-console an dem gewünschten Rechner als root anmelden (das kann auch der lokale sein) und unter Edit host settings / General / Default Path for Virtual Machines das entsprechende Verzeichnis eintragen.

Die eigentliche Änderung wird in der Datei /etc/vmware/config durchgeführt.

Bridge korrekt konfigurieren

Die virtuelle Bridge von VMWare ist per default eth0 . Wenn das nicht zutreffen sollte, muss man das in /etc/vmware/locations . Dort sind per default (zumindest beim vmware-server -Paket von vmware-package ) drei virtuelle Netzwerke für Vmware-Maschinen definiert, wobei VNET_0 die virtuelle Bridge ist. Eine solche Zeile muss deshalb in locations hinein:

answer VNET_0_INTERFACE lan

USB-Geräte benutzen

Vmware setzt auf ein veraltetes Prinzip, um unter Linux auf die Physischen USB-Geräte zuzugreifen. Es benötigt dafür das nicht mehr empfohlenene usbfs . Folgende Zeile muss in die /etc/fstab wandern:

usbfs           /proc/bus/usb usbfs auto 0 0

Ausserdem muss der Kernel USBFS-Support enthalten.
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