Warum gerade Debian (und nicht Redhat, Suse, Turbolinux, Mandrake, Slackware, ...)
InstantAFS wurde am
Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften entwickelt. Da in diesem Institut fast ausschließlich Debian zum Einsatz kommt, war die Plattformwahl leicht.
Weil zu den Zentralen Aufgaben von
InstantAFS das Schreiben von Konfigurationsfiles sowie das Ausführen von Konfigurationskommandos gehört, ist es nicht leicht auf andere Distributionen übertragbar. Vor allem die unterschiedlichen Philosophien bei den Filesystemstrukten sowie unterschiedliche Konfigurationssysteme der Distributionen (Bsp: Yast vs. Debconf) sind grosse Hürden für eine automatische Setup-Routine und Kosten viel Zeit, die für das Projekt nicht zur Verfügung stand.
Ein weiteres Argument ist die komplette Lizenzfreiheit von Debian. Man kann es auf beliebig vielen Rechnern installieren und laufen lassen. Der Quellcode läßt sich komplett einsehen (selbstverständlich auch der von den
InstantAFS-Paketen).
InstantAFS benutzt fast ausschließlich Standardprotokolle (AFS,MIT-Kerberos5,SSH,...). Es sollte deshalb spielend leicht möglich sein, Nicht-Debian-Clients und Server in die Zelle zu integrieren - wenn auch dann die
InstantAFS-Skripte u.U. nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Der Einsatz von Windows-Clients unterschiedlichster Versionen ist sogar explizit vorgesehen.
Zusammenfassung: Die Server müssen unter Debian laufen, Clients sind weder an eine spezielle Distribution noch an ein Betriebssystem gebunden. Vorraussetzung ist lediglich die Unterstützung der jeweiligen Plattform durch eine AFS-Implementation (z.B.
OpenAFS). Für authentifizierte Zugriffe ist zusätzlich eine lauffähige Version von MIT-Kerberos5 sowie dem
aklog -Kommando nötig.
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