Arbeiten mit instantafs.achmod
Einführung
instantafs.achmod ist ein Programm, mit dem AFS-Berechtigungen in Verzeichnissen manipuliert werden können. Das kann sowohl interaktiv über eine ncurses-Oberfläche wie auch nicht-interaktiv über zahlreiche Kommandozeilenoptionen geschehen.
Nicht-Interaktives Arbeiten
Rechte in einem ganzen Verzeichnisbaum setzen
Es ist möglich, Rechte gleich für einen ganzen Verzeichnisbaum zu setzen. Dabei muss man jedoch beachten, dass es sich beim AFS-Namensraum durch die frei platzierbaren Volume-Mountpoints nicht zwangsläufig um einen Baum handelt.
instantafs.achmod sichert sich dagegen jedoch ab. Mit
--recursive (
-r ) wird
instantafs.achmod angewiesen, nicht nur die übergebenen Verzeichnisse, sondern auch deren Unterverzeichnisbäume zu bearbeiten. Hier ein Beispiel:
user@host > achmod -s -r /afs/testcell/secret
Das angegebene Verzeichnis wird abgesichert - Mountpoints werden nicht überschritten. Diesen Schutz kann man übersteuern, indem man statdessen die Option
--volumes (
-R ) benutzt.
instantafs.achmod wird in zukünftigen Versionen intelligenter darauf achten, Zyklen beim scannen von Verzeichnisbäumen zu vermeiden - auch wenn Volume-Mountpoints überquert werden.
Rechte entsprechend einem Referenzverzeichnis
Sollen Rechte in einem oder mehreren Zielverzeichnissen entsprechend der Rechte in einem anderen Verzeichnis gesetzt werden, kann man mit
--reference (
-e ) arbeiten:
user@host > achmod --reference altes_verzeichnis neues_verzeichnis1 neues_verzeichnis2 [...]
So überträgt man z.B. die Rechte des aktuellen Verzeichnisses auf all seine Unterverzeichnisse:
user@host > achmod -r -e . .
oder kürzer:
user@host > achmod -re . .
--
FrankBurkhardt - 05 Oct 2005
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